HEIMATSCHUTZ AARGAU | Heimatschutzpreis | PreisträgerInnen

Die bisherigen Preisträger

2016
Stadt Aarau, Stadtmuseum, für das vorbildliche Nebeneinander von alter Bausubstanz und neuem Bauen in historischem Kontext – nach dem Kerngedanken «Bestehendes festigen und Neues ermöglichen.»
2015
Verein «pflegimuri», Muri AG, für die vorbildliche Umgestaltung und Nutzung von Gebäuden und Gartenanlagen des kulturhistorisch bedeutenden Benediktiner-Klosters Muri.
2014
Stadt Lenzburg und «Isegass 2000 AG», für die vorbildliche Neugestaltung des Altstadtbereichs an der nördlichen Stadtmauer von Lenzburg unter Einbezug der Nutzung des öffentlichen Raums, und für die Ablesbarkeit der Baugeschichte der alten Stadt Lenzburg, die damit nachvollziehbar wieder dokumentiert ist.
2013
Stiftung Freiämter Strohmuseum, Wohlen, welche 2013 das schon länger bestehende Strohmuseum in Wohlen in die von August Isler 1860 klassizistisch gebaute Villa versetzte und in feinsinnig museologisch umgestalteten Räumen beispielhaft die Exponate zur bedeutenden Geschichte der Freiämter Stroh- und Hutgeflechtindustrie optimal zur Geltung gebracht hat.
2012
Siggenthaler Jugendorchester, unter der Leitung des Dirigenten Marc Urech, welches der Aargauer Jugend einen Raum für ernst genommene musikalische Entwicklung gibt und besondere Talente unterstützt. Die Förderung einer Gruppe von Jugendlichen, die gemeinsam auf ein Ziel hin arbeitet, stärkt unsere Heimat und sichert den Heimatgedanken auch für die Zukunft.
2011
Brugg und Windisch: Aaresteg, für ihre die Gemeindegrenzen überschreitende Zusammenarbeit beim Bau des Aarestegs, einer ingenieurtechnischen Konstruktion von hoher Qualität, die mit grosser Rücksicht auf die wertvolle Aare-Landschaft geplant und realisiert wurde.
2010
Hugo Suter der sich fortgesetzt mit seiner Umgebung, einem Teil der Landschaft und der Orte des Kantons Aargau mit gestalterischen Mitteln auseinandersetzt und damit auf das Poetische, das Charakteristische, das Besondere einer Landschaft, eines Ortes hinweist.
2009
Interessengemeinschaft Pro Steg, Rheinfelden, die mit ihrer Arbeit zeigt, wie denkmalschützerische, umweltschützerische und raumplanerische Belange mit den Anforderungen an ein High-Tech-Energie-Werk, das bereits im Bau ist, verbunden werden können.
2008
Firma Thut Möbel, Möriken für die Bedeutung der Entwicklung von Möbeln in unserem Kanton, die das Neue und Zeitlose in technischer Harmonie und Ästhetik der Form vereinen.
2007
Verein Draisinen Sammlung Fricktal, für den engagierten und sorgfältigen Einsatz zur Erhaltung der einzigartigen Zeugen der Bahnkultur.
2006
Frau Christine Siegfried, Hirzenberg Zofingen, die mit ihrer persönlichen Arbeit dafür sorgt, dass eine herausragende Wohn- und Gartenanlage im Kanton Aargau der Förderung von kulturellen Begegnungen dient.
2005
Aargauische Gemeinnützige Frauenvereine für das jahrzehntelange Schaffen von Heimat in Familien, Gemeinden und Regionen durch prozessorientiertes Denken und lösungsorientiertes Handeln und für das unbürokratische Reagieren auf Veränderungen in Umwelt und Gesellschaft.
2004
Stiftung Alte Kirche Wohlenschwil, für die Bedeutung als beispielhafte Begegnungsstätte in historischem Bau in ländlicher Region.
2003
Familie Heidi und Johann-Rudolf, Silvio und Patrik Erne für die sorgfältige Pflege der alten Bausubstanz und der beispielhaften Gastkultur im Hotel Blume in Baden.
2002
Miller & Maranta Architekten, Basel für die vorbildliche Integration der zeitgenössischen Markthalle Färberplatz in die historische Altstadt von Aarau.
2001
Dr. Gerhard Ammann, Auenstein für seinen langjährigen Einsatz im Natur und Landschaftsschutz, für seine beispielhafte Arbeit und Haltung.
2000
Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde, die seit 75 Jahren auf vielfältigste Weise vorbildlich, erfolgreich und grenzüberschreitend Heimatpflege im besten Sinn praktiziert.
1999
Familie Donat Abbt, Hermetschwil für die beispielhafte, über mehrere Generationen geübte Weitergabe und ungeschmälerte Erhaltung des historischen Abbt-Hauses in Hermetschwil.
1998
Erne AG Holzbau, Laufenburg für die beispielhafte Arbeit als innovative Unternehmung und Bauherrschaft in der Verwendung des einheimischen Baustoffes Holz für zweckmässige, moderne und stets architektonisch sorgfältig und ortsbildprägend gestaltete Bauten.
1997
Max Rudolf, Birmenstorf für die langjährige, beispielhafte Arbeit zur Erforschung, Dokumentation und Weitervermittlung der Geschichte und Kultur der Gemeinde Birmenstorf und ihrer Umgebung.
1996
Landschaftsschutzverband Hallwilersee für den vielfältigen, mutigen und uneigennützigen Einsatz dieser Vereinigung von idealistisch gesinnten Menschen während über dreissig Jahren für den Schutz, die Pflege und die geordnete Entwicklung der Kulturlandschaft des Seetales.
1995
Benediktinerinnenkonvent des Klosters Fahr für die Leistungen der klösterlichen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Gartenkunst und der Gartenkultur, für den Schutz und die fachkundige Pflege der Klostergärten, des Hofgartens, des Gemüsegartens und des Friedhofes sowie für die Pflege der traditionellen klösterlichen Gartennutzungen, für die Gewinnung von Kräutern zu Heilzwecken, von Gemüsen und von Beeren und Obst sowie für die Vermittlung elementarer Gartenkenntnisse an der Bäuerinnenschule des Klosters Fahr.
1994
Metron AG, Brugg für ihre im Sinne des Heimatschutzes vorbildliche Tätigkeit als Bauherrschaft, insbesondere beim Wohnungsbau im ländlichen Milieu, bei der Erhaltung und Umnutzung von Gewerbe- und Fabrikliegenschaften und bei der Einrichtung des neuen eigenen Geschäftshauses.
1993
Verein zur Erhaltung der Synagogen und des jüdischen Friedhofes Lengnau und Endingen für die Wahrung der jüdischen Identität, die Pflege des Kultus und der Tradition und die Erhaltung der Synagogen und des jüdischen Friedhofes.
1992
Gemeinde Mandach für die grossen Anstrengungen zur Erhaltung und Pflege des eindrücklichen, geschlossenen Ortsbildes, im Einklang mit der umgebenden Landschaft.
1991
Stadt Zofingen für die langjährige und beispielhafte Altstadtpflege, insbesondere im Bereich der Grünanlagen, Freiräume und Gärten rings um den Kern der Altstadt.
1990
Lehrertheater Möhlin für die Aufarbeitung von heimatkundlichen und historischen Themen auf der Theaterbühne und die damit verbundene langjährige Kulturarbeit im und für das Dorf Möhlin.
1989
Stadt Baden für die Erhaltung, die Sanierung und die Renovation der Städtischen Werke Baden, eines der Moderne verpflichteten Industriebaues der Dreissigerjahre.
1988
Eigentümerschaft Neue Dorfhäuser im Zelgli, Untersiggenthal für gutes neues Bauen im alten Dorf, unter Berücksichtigung des Ortsbildes mit seinen historisch gewachsenen Bauten und Freiräumen.
1987
Ortschaft Winterschwil in der Gemeinde Beinwil/Freiamt für das beharrliche Festhalten der Bewohner von Winterschwil an ihrem baulichen Kulturerbe, der schönen bäuerlichen Ortschaft und der sie umgebenden Landschaft.
1986
Genossenschaft Amtshaus, Kaiserstuhl, für die Rettung, Restaurierung, integrale Erhaltung und sinnvolle Neunutzung des St. Blasianischen Amtshauses in Kaiserstuhl.